IDOLS X WARHOL
Stanley Kubrick war letzte Woche Teil meiner Blog-Serie “IDOLS” und wer vielleicht meinen Blog aufmerksam verfolgt hat, der weiß auch schon wer diesmal im Mittelpunkt stehen wird.
Es ist niemand geringeres als Andy Warhol, der Mitbegründer der Pop-Art.
#2

Aber ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich Andy Warhol zu meinen Idolen zähle. Also, in der Schule sollten wir einmal ein Referat über einen berühmten Künstler und dessen Werke vorstellen.
Für viele war das etwas Langweiliges, doch da ich mich sehr gut mit meinem “Thema” identifizieren konnte, war ich ich um so motivierter und recherchierte was das Zeug hält am Ende wurde ich mit meinem Referat Klassenbester.
Doch nach dem Vortrag lies mich dieser Mann nicht los und ich recherchierte weiter um mehr über das Leben dieser Legende zu erfahren.

Warhol wurde 1928 in Pittburgh geboren und hieß ursprünglich Andrew Warhola, welchen er jedoch der amerikanischen Gesellschaft anpasste.
Seine Eltern waren arme Bauern aus Osteuropa.
Aufgrund einer Krankheit war er lange Zeit bettlägerig und entwickelte so ein großes Interesse für Comics, Filme und Bücher.
In dieser schweren und einsamen Kindheit wurde auch das Band zwischen Warhol und seiner Mutter sehr stark.

Später studierte Andy Warhol dann Grafik in Pittsburgh und machte seinen Abschluss in Design.
Doch er wusste: um erfolgreich mit dem zu werden, was er machen möchte, müsse er an einen anderen Ort, er müsse nach New York.
Die Stadt galt damals wie heute als eine der Städte, in der man als Künstler und Designer schnell Fuß fassen konnte, dies ist der Ort, wo Träume war werden und in Warhols’ Fall wurden sie das auch.
Seine Anfänge machte er dort im Bereich der Werbung und so entstanden viele Werbekampagnen für große Namen wie Coca Cola und Campbell’s Soup.
Letzteres ist eines seiner bekanntesten Werke.

Durch die ersten Werbekampagnen wurde sein Interesse auf Malerei und Kunst im Allgemeinen noch größer und der wollte ein eigenes Atelier eröffnen, welches er später unter dem Namen “Factory” auch realisierte.
Doch Warhol wollte nicht nur irgendwie Kunst machen, er wollte etwas machen, was vor ihm noch kein Künstler zuvor gemacht hatte und so erfand er den Siebdruck.
Der Siebdruck erlaubt es, ein Motiv beliebig oft zu vervielfältigen um so mehrere farblich unterschiedliche Gemälde zu erzeugen.
Sein berühmtestes Gemälde, die Marylin Monroe, gab es so in vielen verschiedenen, wirklich bunten Varianten.

Der elektrische Stuhl ist mein Lieblingswerk Warhols’
Andy Warhol war ein begnadeter Künstler doch er scheute die Öffentlichkeit und gab nur selten Interviews.
Wenn er mal in der Öffentlichkeit war, präsentierte er den Journalisten eine Maske, um sein wirkliches Wesen vor Angriffen zu bewahren.
Warhol galt als sehr exzentrisch und sammelte viele Sachen, manche davon ohne jegliche Belange. 1987 starb er in New York, in seiner Geburtsstadt Pittsburgh steht heute ein Museum zu seinen Ehren.
Das war Teil 3 des IDOLS-Specials, ich hoffe es hat euch gefallen. Die nächste Ausgabe gibt es in zwei Wochen.
Tagged: #IDOLS
7:18:27 @ 5/19/2012

