Der Gedankengang dieser Tage: Obama und die Homosexuellen-Ehe
Ich denke es war eines DER Themen dieser Tage und ich meine damit nicht die Panne um den neuen Flughafen Berlin/Brandenburg, sondern um die Nachricht, dass sich Barack Obama um die Rechte von Schwulen und Lesben in Amerika stark machen will.
Als großer Befürworter der Gleichberechtigung von Homosexuellen in der heutigen Gesellschaft erfüllte es mich mit Stolz und Freude.
Viele Anhänger der LGBT-Community sahen es ähnlich und posteten in sozialen Netzen wie Facebook und Twitter, wie glücklich sie über diesen Schritt seitens Obama seien. Unter ihnen Größen wie Lady Gaga (♡), Ellen DeGeneres und Anderson Cooper.
In meinen Augen war dieser Schritt schon lange nötig, da Amerika immer noch eines der Länder ist, welches in dieser Hinsicht noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist und das, obwohl man sich mit Superlativen nur so schmückt.
Zwar wurde bereits letztes Jahr “don’t ask don’t tell” abgeschafft, das aber auch nur, weil der Druck von außen immer größer wurde.
Hier in Deutschland ist Lage da schon etwas besser, wenn auch noch nicht optimal. Auch hier werden Schwule und Lesben teilweise von anderen verurteilt oder gar ausgegrenzt.
Nach ein Paar Tagen kam mir jedoch die Frage auf, warum Obama erst jetzt etwas gegen diese Diskriminierung unternimmt und sich plötzlich für die Ehe zwischen Mann und Mann bzw. Frau und Frau einsetzt.
Zwar gibt es ein offizielles Statement seitens Obama, in dem er sagt, dass sich seine Meinung dies bezüglich in den letzten Jahren um 360° gewendet habe, aber diesem Glaube ich nicht ganz, da ja der Wahlkampf in Amerika bereits in vollem Gange ist.
Ich hoffe wirklich, dass Obama sich von seiner neuen Einsicht nicht nur Stimmen verspricht, sondern auch wirklich etwas macht.
