Gestern Abend gesehen: Nausicaä aus dem Tal der Winde
Nachdem ich euch vor kurzem den Film “Das Königreich der Katzen” vorgestellt habe, möchte ich euch diesmal den meiner Meinung nach besten Ghibli-Film vorstellen: Nausicaä aus dem Tal der Winde.
Der Film war einer der ersten großen Filme von Hayao Miyazaki und entstand 1984, also noch vor der Gründung des Studio-Ghibli.
Der Anime erzählt die Geschichte der jungen Prinzessin Nausicaä, der Thronfolgerin des Tal der Winde.
Die Story spielt in einer endzeithaften Welt, in der die Menschheit von gigantischen Titanen ausgelöscht wurde, da diese ihren Planeten immer mehr verpesteten.
Doch nicht alle Menschen sind bei dem Angriff der Titanen getötet worden und so gibt es noch einzelne kleine Königreiche, welche über das Meer der Fäulnis verteilt sind.
Das Meer der Fäulnis ist eine riesige Wüste in der es kaum noch Leben gibt und welche einen großen Teil der Welt ausmacht.
Es gibt jedoch auch Wälder im Meer der Fäulnis, welche giftige Pilze beherbergen. Die Sporen dieser Giftpilze setzen das Werk der Titanen fort: sie löschen das noch restliche Leben der Menschheit langsam aus.
Die einzigen Lebewesen die diese vergiftete Welt und deren tödliche Luft unbeschadet überlebt haben sind die Insekten, welche sich im Laufe der Jahre sogar weiterentwickelt haben.
Eines Tages legt ein riesiges Luftschiff im Tal der Winde eine Bruchlandung hin, in ihm eine eine mysteriöse Fracht.
Diese Fracht scheint von hohem Wert zu sein und so landen schon bald Truppen des Königreichs Torumekia, welche finstere Pläne mit dieser realisieren wollen.
Und um die Fracht in ihren Besitz zu bringen gehen die Torumekia sogar über Leichen, sowohl menschliche als auch Insekten.
Als Beschützer der Insekten fungieren die Omus, die gefährlichsten Parasiten, mit denen Nausicaä schon seit ihrer frühen Kindheit “befreundet” ist.
Doch als die ersten Insekten im Kampf um die mysteriöse Fracht sterben müssen, beginnt ein Krieg zwischen Menschen und Insekten. Kann Nausicaä das noch verhindern?
